Düsselburger
17.08.2010 vonFranz

Not fast but HEAVY FOOD! – Der Düsselburger hat’s in sich:

Panhas, Rievkooche, Röwekruut – was mit “Grützblutwurst, Kartoffelplätzchen, Zuckerrübenkraut” zwar inhaltlich richtig, aber wenig schön übersetzt wäre. Außerdem kommt noch mehr dazu:

Die geriebenen Kartoffeln werden im kleinen Eisenpfännchen mit reichlich Pflanzenöl langsam kross gebacken, dann auf Papier entfettet, drei Stück pro Portion.

Dazu kommen zwei sehr kalte, dünne Scheiben Panhas, leicht mehliert und ebenfalls in Pflanzenöl beidseitig kross ausgebraten.

Alles schichten, salzen und pfeffern nicht vergessen, etwas Rübenkraut dazwischen und obenauf kross gebratener Frühstückspeck, golden frittierte Zwiebelringe, frischer Majoran darüber und Rübenkraut ringsum.
Wer so ein Teil allein verputzt, könnte auch einen Lastkahn bis Kölle den Rhein ‘rauf ziehen. Oder liegt ächzend auf der Bank.
Und was trinkt man dazu? Kölsch? Oder doch lieber Bier? ![]()
- 3 Kommentare »
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amWednesday, 18. August 2010 um08:31 Uhr
Sehr dekorativ. Find ich gut.
amThursday, 19. August 2010 um08:46 Uhr
Düsselburger und dann KÖLSCH??? Das geht gar nicht! Damit erntet man sowohl in Düsseldorf als auch in Köln nur Ablehnung und höhnisches Gelächter. In Düsseldorf geht nur Altbier und in Köln nur Kölsch.
Ein Bekannter hat in der Kneipe in Köln mal ein Alt gefordert. Vom Wirt hat er daraufhin die Adresse des Bahnhofs genannt bekommen, um nach Düsseldorf zu fahren…
amFriday, 20. August 2010 um19:03 Uhr
da kann ich nur bewundernd zuschauen. Panhas gibts bei uns nicht. Aber das Bauprinzip merke ich mir. Wir bei uns auch irgendeine passende Wurst geben.