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summertime

05.06.2010 vonFranz


Na ja, ganz so weit sind die Tomaten noch nicht, die meine Schwiegertochter anbaut. Aber bald ist es soweit, und ich freue mich schon auf die Prachtexemplare, von denen ich hoffentlich einige ergattern kann.

Als mir Douce Steiners Kochbuch wieder in die Hände fiel und mein Gemüsehändler eine Kiste Ochsenherzen anbot, habe ich schon mal zugeschlagen und ein neues Rezept ausprobiert:


========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Tomatenterrine mit altem Balsamico
Kategorien: vegetarisch
Menge: 250 ml Terrinenform

Zutaten

1 längliche Aubergine
Salz, schwarzer Pfeffer
Olivenöl
3 Fleischtomaten (z.B. Ochsenherz); ca.
Zucker
Piment d’Espelette
4 Blätter weiße Gelatine (6 g)
Basilikumblättchen
dickflüssiger, alter Balsamico

Quelle

Douce Steiner: Cuisine Douce
Erfasst *RK* 05.06.2010 von
www.einfachkoestlich.com

Zubereitung

Aubergine mit der Küchenmaschine längs in 5 mm diche Streifen schneiden, salzen, pfeffern und in reichlich Olivenöl beidseitig anbraten, bis sie gerade Farbe annimmt. Mit Küchentüchern gut entfetten.

Eine Terrinenform mit Frischhaltefolie oder Backpapierstreifen auslegen und mit Auberginenstreifen überlappend auslegen. Soviel überstehen lassen, dass man die Auberginenstreifen über die Terrinenoberfläche klappen kann.

Tomaten enthäuten und entkernen, auch feste, helle Fleischanteile herausschneiden. Haut, Kerne und Abschnitte mit Salz und Zucker kräftig abgeschmeckt aufkochen und durch ein Sieb streichen. In kaltem Wasser eingeweichte Gelatineblätter ausdrücken und in dem Tomatensud auflösen. Tomatenfleisch in 2 bis 3 cm große Stücke schneiden und unter die Tomatensauce rühren, nochmals kräftig mit Salz, Zucker und Piment d’Espelette abschmecken.

Tomaten in die Terrine füllen und die Auberginenstreifen darüber schließen. Mindestens 12 Stunden kalt stellen.

Anrichten mit Basilikumblättchen, altem Balsamico und einem Faden feinstem Olivenöl.

=====

Die Mengen musste ich für meine kleinste Terrinenform von 350 ml anpassen – also 2 Auberginen, 4 Tomaten, 9g Gelatine. Das reichte dann für 6 Vorspeise-Portionen.
Von den Riesen-Ochsenherzen oben hätte ich wahrscheinlich höchsten eine oder anderthalb Früchte gebraucht.

Den Piment d’Espelette musste ich anstreuen, weil ich ihn beim Würzen der Tomaten vergessen hatte.

Die Konsistenz erschien mir zunächst als zu steif. Man sollte den Terrinenstücken nach dem Anrichten auf den Tellern noch etwas Zeit geben, damit sie nicht zu kalt sind, und damit war die Gelatinemenge dann genau richtig bemessen.


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One Response to “summertime”

  1. Schnick Schnack Schnuck sagte:

    Ui, das sieht sehr fein aus.